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Lehrplan
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Über diesen Lehrplan
Visionärer Wegweiser
Allgemeiner Teil
Fachspezifischer Teil
Literaturteil
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Fachspezifischer Teil - Musikkunde
 Lehrplan Musikkunde zum Download
1. Musikrepertoire
richtet sich nach den Bedürfnissen der KursteilnehmerInnen und soll eine große Bandbreite an Epochen und Stilen abdecken (Lehrplan unter Punkt 11)
>>> Literaturdatenbank
2. Musizierformen
Singen, Solfeggio, Rhythmusübungen, Bodypercussion, Ensemblespiel, Improvisation bilden wesentliche Elemente des Musikkundeunterrichts.
>>> Literaturdatenbank
3. Eignung, Lernvoraussetzungen
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
4. Ganzheitliche Pädagogik
Ein erlebnis- und ergebnisorientierter Unterricht, der möglichst viele Querverbindungen zwischen Theorie und Praxis aufzeigt, wird angestrebt. Die Notenschrift ergibt sich im Tun und soll nicht immer das primäre Medium sein. Die Hörerziehung soll verstärkt in den Unterricht eingebunden werden. Solfeggio (wenn möglich bereits ab der Musikalischen Früherziehung), Bewegungserziehung, Rhythmussprache sowie Bodypercussion sollen die ganzheitliche Seite ergänzen.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 4.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
5. Körper und Instrument, Technik
Der Bereich der Gehörbildung muss sowohl im Musikkundeunterricht (nach Möglichkeit auf dem eigenen Instrument) als auch – und vor allem – im Instrumental- und Gesangsunterricht abgedeckt werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.5.
>>> Literaturdatenbank
6. Kultur-, musikhistorisches und musikkundliches Wissen
Gehörbildung und Musikkunde sind als Einheit zu sehen und sollen den Kernbereich darstellen. Die Vermittlung von Inhalten aus den Bereichen der Formenlehre, Musikgeschichte und Instrumentenkunde sollen den Unterricht ergänzend bereichern:
>>> siehe auch: Punkt 16
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.3.
>>> Literaturdatenbank
7. Lebendiger Unterricht und vielfältige Unterrichtsformen
Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht, siehe EMP-Lehrplan
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
8. Übeformen/Übepraxis
Der Einsatz verschiedener Medien sollte bei der Aufgabenstellung berücksichtigt werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.
>>> Literaturdatenbank
9. Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern
Die Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern ist wünschenswert. Sie sollten über den Mehrwert und die Wichtigkeit des Musikkundeunterrichts informiert werden.
9.a Einbeziehung der Instrumental-/GesangslehrerInnen
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
>>> Literaturdatenbank
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
>>> Literaturdatenbank
10. Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts
Von Seiten der SchülerInnen:
Von Seiten der LehrerInnen:
  1. Vorbereitung:
    - Jahresplanung
    - Raumplanung (Unterrichtsmittel, Medien etc.)
    - Erstellung von Unterrichts- und Übungsmaterial
    - Stundenbilder
  2. Nachbereitung:
    - Reflexion der eigenen Unterrichtstätigkeit und Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
    - Jahresnachbereitung
    - Gegebenenfalls Hausübungen korrigieren
    - Informationsaustausch mit Instrumental-/GesangslehrerInnen
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.
>>> Literaturdatenbank
11. Lernziele/Bildungsziele (nach Entwicklungsstufen/Leistungsstufen)
Lernziele/Bildungsziele der einzelnen Musikkundekurse
Der Lehrplan „Musikkunde" gliedert sich stufenartig aufbauend in „Musikkunde elementar" (Elementarstufe), „Musikkunde I" (Unterstufe), „Musikkunde II" (Mittelstufe) und „Musikkunde III" (Oberstufe).
Bezüglich der aufgelisteten Lehrinhalte bzw. Bildungsziele wird in jeder Stufe zwischen „Kernbereich" und „Erweiterungsbereich" unterschieden. Der Kernbereich (Mindestanforderung) gilt als inhaltlicher Standard und muss nachweislich erarbeitet werden. Der Erweiterungsbereich steht all jenen offen, die darüber hinausgehend zusätzliche zeitliche bzw. intellektuelle Ressourcen aufbringen können, um vertiefend weiterzuarbeiten.
11.1. Musikkunde elementar (MK e)
„Musikalisches Einmaleins“, „Musikkunde Junior", ...
Der Unterricht in der Elementaren Musikkunde ist geprägt durch einen ganzheitlichen Zugang und durch methodische und inhaltliche Nähe zur Elementaren Musikpädagogik. Bewegung zu Musik, Singen, Tanzen, variationsreiches „Spielen" mit Texten, Objekten, Rhythmen, Tönen und Klängen sowie bunt-malendes Visualisieren führen zum Erfassen von musikalischen Phänomenen, Abläufen, Formen und Zeichen. Die Menge der erarbeiteten Stoffgebiete ist hier weniger ausschlaggebend für die Qualität des Unterrichts als die anwenderInnengerechte, kindgerechte Vermittlung der Lehrinhalte. Ziel des Unterrichts ist die Entwicklung der Fähigkeit, Musik in Gliederung und Strukturen zu erleben, wahrzunehmen, zu erkennen, zu beschreiben und individuell und praxisnahe umzusetzen.
Lehrinhalte und Bildungsziele für Musikkunde elementar
Der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist in manchen Bundesländern nicht erforderlich für die Zulassung zur Elementarpru¨fung am Instrument bzw. Gesang.
11.1.1. Kernbereich
Hören, Singen, Hörschulung
Rhythmische Spiele und Übungen
Notenkunde
11.1.2. Erweiterungsbereich
Hören, Singen, Hörschulung
Rhythmische Spiele und Übungen
Notenkunde
Tonräume, Intervalle, Tonleitern
Musikalisches Vokabular, Fachausdrücke
11.2. Musikkunde I (MK 1)
Der Unterricht in der Musikkunde I ist geprägt von der Orientierung bietenden und kombinierbaren Dreiteilung in Rhythmik, Melodik und Harmonik. Gruppenspiele, Arbeitsblätter und das Brückenbauen zur aktuellen Spielliteratur der SchülerInnen, sowie dem vertrauten Liedgut, gehören zum methodischen Rüstzeug. Für Rhythmusübungen und Gehörbildungsaufgaben können CDs und andere Tonträger verwendet werden. Real erzeugte Klänge sind jedoch vorzuziehen, da diese den Höreindrücken der Musizierpraxis in Bezug auf Klangechtheit, Tempoflexibilität, Klangfarben verschiedener Instrumente bzw. der menschlichen Stimme weit besser entsprechen!
Lehrinhalte und Bildungsziele für Musikkunde I
Der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist erforderlich für die Zulassung zur 1. Übertrittspru¨fung am Instrument bzw. Gesang.
11.2.1. Kernbereich
Hören, Singen, Hörschulung
Rhythmische Spiele und Übungen
Notenkunde
Tonräume, Intervalle, Tonleitern
Musikalisches Vokabular, Fachausdrücke
Als Standard für Musikkunde I gilt folgende Liste, deren Begriffe von den Schu¨lerInnen auch beherrscht werden sollen:
Spielanweisungen: D.C., D.C. al Fine, D.C. al Coda, D.S., D.S. al Fine, D.S. al Coda, con rep., senza rep.
Dynamik: ppp, pp, p, mp, mf, f, ff, fff, fp, sfz, cresc., decresc., dim.
Artikulation: staccato, marcato, legato, non legato, tenuto, portato
Tempo: Largo, Lento, Grave, Adagio, Andante, Moderato, Allegretto, Allegro, Vivace, Vivo, Presto, Prestissimo; accelerando, piu mosso, piu vivo, stringendo; ritardando, rallentando, allargando, ritenuto, meno mosso, Tempo primo, piu, meno, subito, poco a poco
Akkorde und Harmonik
Instrumente und Stimme
11.2.2. Erweiterungsbereich
Hören, Singen, Hörschulung
Rhythmische Spiele und Übungen
Erweiterung des musikalischen Vokabulars und des Repertoires der Fachausdrücke in Richtung Kernbereich Musikkunde 2
11.3. Musikkunde II (MK 2)
Der Unterricht in der Musikkunde II ist geprägt von der zunehmenden Systematik, welche auf dem Unterricht in der Unterstufe aufbaut und für die Oberstufe vorbereitet. Für Gehörbildungsaufgaben können CDs und andere Tonträger verwendet werden. Real erzeugte Klänge sind jedoch vorzuziehen, da diese den Höreindrücken der Musizierpraxis in Bezug auf Klangechtheit, Tempoflexibilität, Klangfarben verschiedener Instrumente bzw. der menschlichen Stimme weit besser entsprechen!
Lehrinhalte und Bildungsziele für Musikkunde II Der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist erforderlich für die Zulassung zur 2. Übertrittsprüfung am Instrument bzw. Gesang.
11.3.1. Kernbereich
Hören, Singen, Hörschulung
  • Intervalle (rein, groß, klein, Tritonus, aufwärts, abwärts)
  • Dur-, Moll-, übermäßige und verminderte Dreiklänge in der Grundstellung
  • Einfache melodische Diktate im Oktavraum (auch rhythmisiert mit Halben- und Viertelnoten)
  • Blattsingen
  • Erkennen von verschiedenen Instrumental- und Vokalbesetzungen in ausgewählten, altersgemäßen Hörbeispielen
  • Heraushören der Hauptstufen anhand von vorgespielten Musikbeispielen (Liedern)
Rhythmische Spiele und Übungen
  • Praktische Übungen wie in Musikkunde I, zusätzlich mit Duolen, Synkopen, Punktierten und Off-Beat in verschiedenen zusammengesetzten Taktarten, auch mit Rhythmusdiktaten
  • Rhythmische Hör-, Klatsch- und Sprechübungen
Kenntnis der Notenkunde
  • Flüssiges Notenlesen in zwei Schlüsseln
Tonräume, Intervalle, Tonleitern
  • Der Quintenzirkel
  • Dur- und Molltonarten
  • Feinbestimmung der Intervalle
  • Chromatik, Varianten der Pentatonik, Ganztonleiter, Cluster, Bluestonleiter
Grundbegriffe der Formenlehre und Musikgeschichte anhand von Beispielen aus dem Repertoire der KursteilnehmerInnen Dieses Thema ist als Wiederholung aus Musikkunde I zu verstehen. Die Schu¨lerInnen sollen zunehmend dazu befähigt werden, Fachausdrücke (Tempoangaben, Vortragsangaben etc.) unter Verwendung adäquater Literatur (Lexika, Fachbücher etc.) selbstständig aufzufinden und zu erklären. Hier soll unbedingt auf Praxisnähe geachtet werden. Das Auswendiglernen von langen Listen ist keinesfalls wünschenswert. Ziel ist das Erreichen der Fähigkeit, selbstständig Musikstücke zu analysieren und für den eigenen Bedarf zu bearbeiten.
Akkorde und Harmonik
  • Dreiklänge mit Umkehrungen auf allen Stufen von Dur und Moll
  • Einfache Akkordverbindungen (Kadenz) drei- und vierstimmig
Instrumente und Stimme
  • Instrumentenkunde: Idiophone, Membranophone, Chordophone, Aerophone, Elektrophone
  • Transponierende und nicht transponierende Instrumente: die transponierenden Instrumente sollen anhand einer Partitur erklärt werden
  • Verstehen der Notwendigkeit von Transpositionen
11.3.2. Erweiterungsbereich
Hören, Singen, Hörschulung
  • Melodische Diktate und vertiefendes Blattsingen im Oktavraum (auch rhythmisiert mit Achtelnoten)
  • Harmoniewechsel hören, z.B. IV-V-I oder IV-V-VI, IV-V-I oder II-V-I oder V-IV-I etc.
Rhythmische Spiele und Übungen
  • Rhythmusdiktat mit Überbindungen und Quartolen
  • Swing-Rhythmisierungen und -Phrasierungen
Ornamentik
  • Kurzer Vorschlag, langer Vorschlag, Vorhalt, mehrere Vorschlagsnoten, Nachschlag, Pralltriller, Mordent, Doppelschlag, Triller
Tonräume, Intervalle, Tonleitern
  • Ungarisches Moll
  • Beispiele mit Tonräumen über eine Oktave hinaus (None, Dezime)
Musikalisches Vokabular, Fachausdrücke
  • Akkordsymbole der Jazz-Harmonik
Akkorde und Harmonik
  • Der Dominantseptakkord in Grundstellung
  • Der verminderte Septakkord (als vierstimmige VII von Moll)
  • Diatonische Vierklänge
Akustik
  • Die Obertonreihe
  • Physikalische Begriffe und Unterschiede von „Ton" „Klang" „Geräusch"
  • Grundfunktionen von MIDI- und Klangbearbeitungstechnik
Formenlehre
  • Grundlegend den Unterschied zwischen „Motiv“ und „Thema“ erklären und erkennen können
  • Begriffe wie „Sequenz“, „Vergrößerung“, „Verkleinerung“ sowie „Phrase" und „Periode“ erklären und erkennen können
Musikgeschichte
  • Die wichtigsten Komponisten anhand von typischen Ho¨rbeispielen kennenlernen
  • Die Zeitepochen Renaissance, Barock, Klassik, Romantik, Spätromantik, Impressionismus, Expressionismus, Moderne, Avantgarde, Zeitgeno¨ssische Musik bis ins 21. Jahrhundert im Überblick mit den musikalischen Kennzeichen und im Bezug zur jeweiligen Zeitgeschichte (andere Künste, Weltgeschehen, Erfindungen, Entdeckungen etc.) darstellen
Musik als Kulturbetrieb
  • Kennenlernen des Kulturbetriebes durch Exkursionen, Proben- oder Konzertbesuche etc. mit Vor- und Nachbereitung
11.4. Musikkunde III (MK 3)
Der Unterricht in der Musikkunde III ist geprägt von der Vorbereitung der TeilnehmerInnen auf die Abschlussprüfung bzw. der Bewusstmachung der Anforderungen für ein Studium an einer Musikuniversität oder einem Konservatorium. Für Gehörbildungsaufgaben können CDs und andere Tonträger verwendet werden. Real erzeugte Klänge sind jedoch vorzuziehen, da diese den Höreindrücken der Musizierpraxis in Bezug auf Klangechtheit, Tempoflexibilität, Klangfarben verschiedener Instrumente bzw. der menschlichen Stimme weit besser entsprechen.
Lehrinhalte und Bildungsziele für Musikkunde III
Der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist erforderlich für die Zulassung zur Abschlussprüfung am Instrument bzw. Gesang.
11.4.1. Kernbereich
Hören, Singen, Hörschulung
  • Alle Intervalle
  • Alle Dreiklänge in Grundstellung und Umkehrungen
  • Dominantseptakkord und seine Auflösung (Grundstellung und Umkehrungen)
  • Tonleitern
  • Melodische Diktate über eine Duodezime rhythmisiert mit Achteln und punktierten Vierteln, Achteltriolen, Off-Beat
  • Blattsingen im gesamten eigenen Stimmumfang
Rhythmisches Training
  • Ermitteln der rhythmischen Bedürfnisse und geführte Erstellung von praktischen Übungen, Rhythmusdiktaten, etc. mit Umsetzung am eigenen Instrument/mit der eigenen Stimme (Synkopen, Swing-Phrasierung, Duolen, Triolen, Quartolen, Quintolen, Sextolen, Off-Beat, …)
Notenkunde, Tonräume, Vokabular
  • Beherrschung aller Oktavräume, Schlüssel, Intervalle, Dreiklänge, Tonarten und Tonleitern, sowie des Dominantseptakkords, des verminderten Septakkords, des Moll-Septakkords und des Major-Septakkords
  • Umgehen mit einer Partitur (Orientierung, transponierende Instrumente, Unisono, Instrumentengruppen, etc.)
Analyse eines Stückes mittleren Schwierigkeitsgrades aus der Literatur der TeilnehmerInnen
Akkorde und Harmonik
  • Dominantseptakkord mit Umkehrungen
  • Verminderter Septakkord als Modulationsakkord
  • Alle Septakkorde in Grundstellung
  • Vierstimmige Kadenzen
  • Diatonische Vierklänge in Dur und Moll mit Akkordsymbolen
Musikgeschichte Siehe 11.3.2.
11.4.2. Erweiterungsbereich
Im Erweiterungsbereich ist eine Vertiefung des Kernbereichs nach den individuellen Bedürfnissen der TeilnehmerInnen vorzunehmen.
12. Empfehlungen für Übertrittsprüfungen
Für die Benotung der Gesamtleistung der SchülerInnen kann im Fach Musikkunde zusätzlich zur Jahresnote (Mitarbeit im Kurs und Leistung bei den Hausaufgaben) auch ein schriftlicher oder mündlicher Abschlusstest durchgeführt werden.
Einheitliche Prüfungsanforderungen sollen unter Berücksichtigung bundeslandspezifischer Erfordernisse und Traditionen gefunden werden.
13. Besondere Hinweise zum „frühinstrumentalen Unterricht“ und zum Unterricht mit „jugendlichen und erwachsenen AnfängerInnen“
Es wird dringend empfohlen folgende Kurse einzurichten:
  1. Musikkundekurs Elementar im Volksschulalter (evtl. Fortsetzung der EMP, etc.) als Vorstufe zum Musikkundekurs I
  2. Erwachsenenkurse (eventuell in geblockter Form), z.B. „Musikkundekurs 16+“
14. Hinweise zum Unterricht mit „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“
Menschen mit besonderen Bedürfnissen sollen so weit wie möglich in die Gruppe integriert werden. Die besondere Förderung sollen sie vor allem im Instrumentalunterricht erfahren. In Bezug auf die Leistungsbeurteilung soll von den LehrerInnen in Absprache mit der Schulleitung eine individuelle, fallgerechte Lösung gefunden werden. Es sollten Weiterbildungskurse für die LehrerInnen angeboten werden. Im Unterricht kann durch den Einsatz von BetreuungslehrerInnen eine optimale und sinnvolle Aufgabenaufteilung erreicht werden.
15. Instrumentenkundliches
  • Kennenlernen aller Instrumente in ihrer praktischen Verwendungsumgebung
  • Kennenlernen der meschnlichen Stimme in ihren Ausprägungen und Anwendungsgebieten
16. Fachspezifische Besonderheiten
  • Kennenlernen des Kulturbetriebs (durch Exkursionen, Probenbesuche, Konzertbesuche etc.)
  • Gehörbildung (sowohl integriert im Musikkundeunterricht als auch als eigenes Fach)
  • Kompositionswerkstatt
  • Improvisation
  • Verwendung neuer Medien (MIDI, Sampling, Tonbearbeitung am Computer, Gehörbildungsprogramme etc.)
  • Dirigieren (Erlernen einfacher Schlagbilder, accelerando-ritardando, Auftakt etc.)
  • Repetitorium (als Vorbereitung für das Musikstudium)
  • „Crash-Kurs“ (für ältere Schüler, Erwachsene bzw. Eltern von SchülerInnen)
  • Ein regelmäßiger Besuch der Kurse ist notwendig.
  • Stundenkontingent soll ausreichend sein, um allzu große Niveau- und Altersunterschiede zu vermeiden.
  • Die Instrumental-/GesangskollegInnen sollen die Wichtigkeit des Faches hervorheben, damit der Besuch der Musikkunde als Bereicherung empfunden wird.
  • Zu der räumlichen Ausstattung gehören: Klavier, Notentafel und Zubehör, CD-Player, Tische und Bestuhlung.
  • Die Räume sollen entsprechend groß sein. Als Zusatzausstattung wird PC, Beamer und eine Medienanlage empfohlen.
  • Pädagogisch sinnvolle Gruppengröße (Richtwert max. 15 TeilnehmerInnen)
 KOMU - Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
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